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Äußerlich ruhig...


...doch innerlich schreie ich

Manchmal frag ich mich ob es das Wert ist zu Leben, wenn man beim Atmen diesen Schmerz verspürt und eine Sehnsucht in sich trägt, die man nicht stillen kann. Und wenn man glaubt es verdrängt zu haben kommt alles wieder auf und man spürt es wieder, diesen Schmerz im Herzen und beim Atmen...aber solche Phasen gehören wohl einfach zum ECHTEN Leben dazu. Ein Leben, das man leidenschaftlich lebt und bei dem man sich auf Dinge einlässt vor denen Andere zu sehr Angst haben, Angst verletzt zu werden. Aber Dinge, die ich wagen muss, weil ich immer hoffe dadurch unglaublich glücklich gemacht zu werden und deshalb nehme ich die Möglichkeit verletzt zu werden in Kauf...und leider wird man dann manchmal eben einfach verletzt.

29.7.07 20:15


Mein IQ...

...beträgt 124.

"Sie sind außergwöhnlich gut darin, mathematisch-logische Probleme zu lösen. Sie zerlegen komplizierteste Zusammenhänge in kleine, leicht verdauliche Häppchen. Ihre Schnelligkeit wird dabei nur von Ihrem Einfallsreichtum übertroffen.

Sie lernen empirisch und verfügen über einen messerscharfen Verstand. Kurz um, Sie beherrschen die Kunst und die Wissenschaft der Präzision. Das macht Sie zu einer Rechenmaschine."

23.7.07 14:07


Bücher, die ich mag und andere intime Details

Es gibt zwei Arten von Büchern, die ich gerne lese. Ich mag spritzige Bücher, die viel Sarkasmus in sich tragen. Ich habe einen sarkastischen Humor, oft werde ich nicht verstanden und die Leute denken einfach nur, dass ich merkwürdig bin und scheren sich nicht weiter darum. Dabei müssten diese Leute nur einmal genauer zuhören und für Sarkasmus offen sein und sie würden verstehen was für brillante Situationskomik in mir steckt. Die zweite Art Bücher, die ich mag, sind Bücher mit den verschiedensten Themen, aber sie haben eins gemeinsam: Sie sind gut geschrieben und man versinkt in der Welt, die der Autor geschaffen hat. Das erkennt man hauptsächlich daran, dass man einfach nicht aufhören kann mit dem Lesen, dass man das Buch halb verschlingt und daran, dass man sich alles so gut vorstellen kann. Die Buchhandlung ist für mich wie ein kleines Paradies. Ganz viele Welten, die es zu entdecken gibt, ganz viele Menschen, die sich Gedanken gemacht haben und diese verfasst haben damit Menschen wie ich, die gern in andere Welten flüchten, in diese Welten flüchten können.
Man könnte denken, ich mag diese kleinen Buchläden, in denen die Verkäufer sehr kompetente Ratschläge geben können, da sie selbst fanatisch gerne lesen. Ich war in solchen Buchläden und fühlte mich dabei immer unwohl. Es ist alles so nah, so intim, so familiär - zu nah, zu intim, zu familiär für mich. Ich gehe gern in große Buchhandlungen, in denen ich mich in Ruhe umschauen kann und für andere fast unsichtbar bin. Ich lebe in einer Traumwelt und sobald jemand in diese hereinstürzt ohne dass ich ihm Einlass gewähre zerplatzt diese Welt und ich fühle mich ungemein gestört und verletzbar. In meiner eigenen kleinen Welt kann mir keiner was zu Leide tun und ich fühle mich sicher. Jedes Mal wenn ich in einer Buchhandlung gewesen bin fühle ich mich so frei. Frei, weil Menschen die Möglichkeit haben all ihre Gedanken aufzuschreiben und an andere weiterzugeben.

13.6.07 21:16


Warum gehen Beziehungen auseinander?

Einige Monate vor der Trennung merkte ich einfach, dass mir etwas fehlte. Mir fehlte die Tiefe. Ich merkte, dass es noch so viel mehr gab, dass das Leben so viel zu bieten hat. Ich wollte mich weiter entwickeln und neue Dinge sehen, neue Dinge erleben. Unsere Beziehung fing an trist zu werden. Ich begann mich alleine zu fühlen und doch war genau ich es, die sich immer weiter von dem anderen entfernte. Es dauerte zwei bis drei Monate bis ich mich entgültig entschied Schluss zu machen. Zwei bis drei Monate, in denen ich mich allein fühlte und in denen ich doch nicht loslassen konnte. Immerhin hatte ich durch ihn viel gelernt und mit ihm viel erlebt. Er war meine erste große Liebe, aber eben nur noch war. Er war sehr traurig, doch schon bald stellte ich fest, dass er sich auch freier fühlte. Er ging wieder öfter weg und traf wieder öfter alte Freunde. Er war wieder er, er, der eigenständige Mensch. Und ich sah, dass es gut so war. Nach der Trennung fühlte ich mich erleichtert und befreit und begann das Leben neu zu genießen und neu zu schätzen. Jetzt bin ich, nach einer fast drei jährigen Beziehung, seit mehr als einem Jahr ohne Freund. Am Anfang fehlte es mir sehr, dass niemand mehr neben mir im Bett lag, wenn ich aufwachte. Es fehlte mir zu wissen, dass ich jederzeit jemanden habe, der für mich alles tun würde und den ich immer habe um da zu sein, einfach nur in meiner Nähe zu sein.

13.6.07 21:06


schreiben, schreiben, schreiben

In vielen Texten entdecke ich, dass Menschen oft versuchen wortgewandt und intellektuel zu klingen, doch für mich wirkt es nur gewollt und nicht gekonnt. Mir kommt es so vor als würden Menschen schreiben um Anerkennung zu erlangen und zu hören wie toll es doch ist was sie schreiben. Ich schreibe, weil es aus mir heraus will und ich schreibe einfach drauf los. Mir ist es egal ob es jemand liest oder wie er darüber denkt. Ich empfinde es als befreiend und vielleicht auch eine Art Therapie. Ja, eine Art Therapie, denn ich verarbeite erlebtes oft in Geschichten. Dinge, die mich sehr berühren oder Dinge, die mich sehr verletzten, Dinge, die mich sehr erfreuen und Dinge, die mich überraschen. Ich habe mich schon oft gefragt wie Menschen sich einfach so Geschichten ausdenken können. Das kann ich nicht. Ich kann nur über Dinge schreiben, die ich auch wirklich erlebt habe, die ich gefühlt und gespürt habe, Dinge, über die ich nachdenke.

13.6.07 20:47


Einzelgänger!?

Ich sehe keinen Grund mich vor der Welt zu verstecken, denn ich will noch so viel sehen und so viel erleben. Meist verkrieche ich mich jedoch in eine Ecke und lese ein Buch oder hör Musik. Ich empfinde es nicht als notwendig mit anderen zu reden. Ich weiß die würden mich nicht verstehen, sie würden auf meine Hülle blicken und über meine Worte schmunzeln und sich nicht die Mühe machen tiefer zu blicken und weiter zu sehen. So gehe ich also meinen eigenen Weg. Ja, in gewisser Weise bin ich ein Einzelgänger, doch ich fühle mich dabei nicht schlecht oder ausgeschlossen, denn ich habe es so entschieden, ich habe es so gewollt. Nur manchmal fehlt mir jemand der mich einfach in den Arm nimmt und beschützt.

Ich grenze mich von den meisten meiner Klassenkameraden ab und hab kaum richtige Freunde in meinem Alter. Ich kann diese belanglosen Gespräche der anderen einfach nicht nachvollziehen und fühle mich dann einfach so anders und nicht dazugehörig, dass ich es aufgegeben habe mich auf diese Leute zu konzentrieren und mir nicht mehr die Mühe gebe ein Interesse für sie zu haben. So tauche ich ab in eine andere Welt, im selben Raum, doch in einer anderen Welt. Ich lese. Ich liebe es zu lesen. Vielleicht genau aus diesem Grund, da in Büchern nicht über Belangloses geredet wird. Und selbst wenn es doch auch vorkommt, dass über belanglose Dinge geredet wird, so stammen diese Geschichten zumindest von einer talentierten Feder, sodass ich mir alles so vorstellen kann als würde ich als Zuschauerin in einer Ecke der Kulisse sitzen, so wie im echten Leben.

13.6.07 20:39


Eine Liebesgeschichte?

Es war einmal ein Mädchen mit großen Träumen. Sie träumte davon die Welt zu bereisen. Sie träumte davon neue Menschen kennen zu lernen. Sie träumte davon ihre große Liebe zu finden. Eines Tages lernte sie einen Jungen kennen. Sie haben stundenlange Gespräche geführt. Sie haben sich auf einer emotionalen Ebene getroffen, die so intim war und die sie total verrückt nacheinander machte. Sie merkten wie sie für einander bereichernd waren. Sie merkten die Sehnsucht, die sie bereits nach einer so kurzen Zeit füreinander empfanden. Sie merkten wie gut sie füreinander waren. Sie merkten wie wichtig sie füreinander geworden sind. Sie merkten, dass sie so jemandem noch niemals zuvor begegnet sind. Jemand, dem sie alles erzählen. Alles. Jemand mit dem sie auf solch eine Weise reden konnten. Jemand mit dem sie ewig weiter reden wollten. Jemand der ganz anders war als alle anderen zuvor und dass genau dieser jemand der ist, den man so nötig braucht.

Doch der Junge hatte Angst. Angst davor verletzt zu werden. Angst davor einst Abschied nehmen zu müssen. Angst davor das Mädchen zu verletzen, das er für so bezaubernd und einzigartig hielt. Und so wollte er das Mädchen auf Abstand halten und sie nicht zu nahe an sich herankommen lassen. Er fühlte, dass sie diejenige war in die er sich total verlieben würde und er hatte solche Angst, dass dies alles zerstört werden könnte. Sodass er entschied sie nur als eine gute Freundin behalten zu wollen und somit zu sichern, dass sie für immer füreinander da sein werden. Doch das Mädchen signalisierte dem Jungen, dass es daran zerbrechen werde wenn er sie zwar liebe, ihr aber aus Angst nicht seine Liebe schenken werde. Denn das Mädchen empfand unbeschreibliche Gefühle für den Jungen und hätte es nicht ertragen nur mit ihm befreundet zu sein und ihn nie ganz an ihrer Seite zu fühlen. Sie wollte nicht diese Gefühle für ihn haben und dabei das ewige Schauspiel der Freundschaft vorführen. Sie würde daran zerbrechen, und daran würde der Junge zerbrechen. Sie sagte, sie würde lieber nie wieder mit ihm reden, bevor er ihr Herz so brechen würde, dass es in tausend Stücke zerspringt.

Der Junge dachte nach.

Er wollte ihr nicht wehtun. Er wollte nicht ihr Herz brechen. Er wollte nicht, dass sie nie wieder mit ihm redete. Also überwand er seine Angst, oder versuchte es zumindest um das Mädchen zu halten. Er wollte sie nicht verlieren und sagte ihr schließlich, dass er mit ihr zusammen sein möchte. Er wollte sie an sein Herz heran lassen, mit der Angst lebend eines Tages verletzt zu werden. Mit der Angst lebend, dass eines Tages etwas schlimmes passieren könnte und sie nie wieder miteinander reden würden. Er brauchte deshalb etwas Zeit um das Mädchen wirklich an sich heranzulassen und das Mädchen gab dem Jungen diese Zeit.

27.5.07 08:58


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